Ein Ärmelbügelbrett ist mehr als nur ein kleines Bügelbrett, denn es kann die Ergebnisse sichtlich verbessern. Lesen Sie hier worauf es dabei ankommt.

Ein Ärmelbrett ist genauso aufgebaut wie ein normales Bügelbrett, allerdings ist es deutlich kleiner. Die meisten sind nur wenige Zentimeter hoch und rund 10 Zentimeter breit. Während so ein Ärmelbügelbrett in einigen Bereichen das Bügeln erleichtern und auch für bessere Ergebnisse sorgen kann, ist es natürlich kein echtes Must-have. Mit einem guten Bügeleisen und einem stabilen Bügelbrett kann man tatsächlich alle anfallenden Aufgaben sehr ordentlich erledigen. Mit so einer Grundausstattung kann man auch Hemden problemlos bügeln. Aber gerade in dem Bereich glänzt auch ein Ärmelbrett, denn es verhindert die harten Bügelfalten an den Rändern, die beim Bügeln auf einem normalen Brett unvermeidlich sind. Denn hier liegt der Stoff flach auf dem Brett und an den Rändern entstehen dann beim Bügeln die Falten. Auf einem Ärmelbrett kann der Stoff dagegen von allen Seiten gleichmäßig geglättet werden und somit entstehen auch an den Rändern keine Bügelfalten.

Handfeste Vorteile

Ein weiterer Vorteil der kleinen Bügelbretter ist die Tatsache, dass man hier auch bei den Ärmeln (oder Hosenbeinen) immer nur eine Stofflage bügelt. Während man beim normalen Brett in den Bereichen immer alle beiden Stofflagen gleichzeitig bearbeitet, kann man sich hier auf eine konzentrieren. Somit hat man den Stoff unter dem Bügeleisen auch immer im Blick und muss nicht einen unteren, verdeckten Stoff immer im Hinterkopf behalten und ständig glatt ziehen. Gerade an den Ärmeln von Hemden oder Blusen erleichtert das die Bügelarbeit ungemein.

Wenn man relativ viel bügelt, kann sich die Anschaffung eines speziellen Ärmelbügelbretts also durchaus lohnen. Aber wie benutzt man so ein Brett dann am besten und worauf sollte man achten? Wir haben die wichtigsten Tipps zum Umgang mit einem Ärmelbrett gesammelt:
Buegelprofis Ratgeber Ärmelbrett Verwendung

  • Das Ärmelbrett mit dem spitzen Ende zuerst vom Schulterteil in Richtung der Manschetten in den Ärmel schieben. Dann kann man alle Bereiche am Ärmel glätten, indem man den Ärmel schrittweise um das Brett dreht.
  • Am besten sollte man das Ärmelbrett auf einem normalen Bügelbrett verwenden. Hier hat man nicht nur automatisch eine angenehme Arbeitshöhe, außerdem ist die Oberfläche sauber und eine sichere Ablage für das heiße Bügeleisen bietet es auch.
  • Die meisten erhältlichen Ärmelbretter unterscheiden sich nur unwesentlich in Sachen Material und Design, wirklich entscheidend ist aber die Länge. Wenn Sie viele Teile mit langen Ärmeln bügeln müssen oder das Ärmelbrett auch für Hosen benutzen möchten, sollten Sie auch zu einem entsprechend langen Ärmelbrett greifen. Ein 60 Zentimeter langes Brett wird das Bügeln im Vergleich zu einem 40 Zentimeter Brett erheblich erleichtern und kostet kaum mehr.
  • Buegelprofis Ratgeber Ärmelbrett Kragen

  • Auch beim Bügeln von anderen Stellen, wie dem Kragen oder den Manschetten, kann man von einem Ärmelbrett profitieren. Denn während es auf einer geraden Fläche kaum möglich ist, diese eigentlich runden Stellen faltenfrei auszubreiten, gelingt das auf dem schmalen Ärmelbrett problemlos. Die gerade nicht bearbeiteten Stellen können hier einfach ihrer natürlichen Form folgen und an beiden Seiten des Bretts herunterhängen.

Fazit – nicht für jeden

So ein Ärmelbügelbrett kann den Bügelvorgang vereinfachen, aber es geht natürlich auch ohne. Wer wenig Platz hat und sowieso nur einige wenige Hemden zu bügeln hat, kann auf die Anschaffung so eines Bügelbretts vermutlich verzichten. Für alle anderen kann sich der Kauf aber durchaus lohnen, gerade da einige Modelle schon für 5 bis 10 Euro erhältlich sind.

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